Live auf da „Oidn Wiesn“ 2024

Bereits im Frühsommer wurde durch unseren 1. Vorplattler Kilian Dobner erfragt, wer denn Lust aufs Oktoberfest am letzten Wiesnsonntag hätte. Schnell waren fünf Paare der Wasserburger Aktiven gefunden, die sich für einen Auftritt – gemeinsam mit weiteren Gebietsvereinen – bereit erklärt hatten.
Das Besondere daran war, dass es eine Live-Übertragung durch den BR geben sollte.

Als im Juli die erste Probe anstand, lernten wir auch die Paare aus den anderen Vereinen kennen: Zu insgesamt sechs Gemeinschaftsproben wurde sich im Vereinsheim in Hirnsberg getroffen. Neben dem Söllhubener Mühlradl und dem Chiemgauer Dreher wurde auch die Olympiapolka gemeinsam erlernt, geübt und gefestigt. Und für die Burschen zusätzlich der Truchtlinger, Gaumarsch, Mooswinkler, Langschottischer und die Amboßpolka.

Und am 6.Oktober war es dann so weit: Abfahrt um 6.40 Uhr hieß es für die Wasserburger, welche als Erste in den Bus eingestiegen. Es folgten Haltestellen für die Vereine Rimsting, Hirnsberg-Pietzing, Söllhuben und zum Schluss Grainbach und Rosenheim. Irgendwo dazwischen wurden auch noch die Musikanten für den Tag, die „Hubertus Musikanten“ eingesammelt. Voller Vorfreude und Aufregung ging es dann Richtung München.

Nach der Ankunft im „Festzelt Tradition“ auf der Oidn Wiesn wurden noch letzte Handgriffe am Mieder getätigt, Schuhe nochmals geputzt und der Hut richtig aufgesetzt.

Kurz nach 10 Uhr kam auch der extra organisierte Fanbus auf der Oidn Wiesn an. Mitglieder aus dem gesamten Gebiet kamen, um den Aktiven zuzuschauen und auf dem Oktoberfest dabeizusein.

Nach letzten Anweisungen seitens des BRs ging es um kurz vor 11 Uhr los: Das „BR Wiesn Frühshoppen“ begann. Nach einem festlichen Einzug in das Festzelt wurde kurz darauf der Truchtlinger-Plattler von allen anwesenden aktiven Burschen aufgeführt. Nach einer kurzen Pause für die Trachtenvereine gab es ein Interview mit unseren Wasserburgern durch Susanne Wiesner: mit dem 1. Vorplattler Kilian Dobner und der 2. Dirndlvertretung Leni Krieger. Anschließend wurde die Olympia-Polka aufgetanzt, bestehend aus sechs Paaren – jeweils ein Paar aus einem der anwesenden Gebietsvereine. Gegen 12 Uhr war die Live-Übertragung dann auch wieder beendet. Doch für die Gebietsvereine war noch lange nicht Schluss: Auch ohne Kameras wurden bis 18 Uhr abends stündlich verschiedene Tänze und Platter aufgeführt. Dies wurde stets mit viel Beifall und großen Augen verfolgt. In den Pausen wurde gegessen, getrunken, sich auf der Oidn Wiesn und natürlich dem restlichen Oktoberfest umgesehen. Nicht selten wurden die Aktiven um Fotos gebeten – die traditionelle Tracht stach deutlich hervor und wurde meist sehr geschätzt. Gemeinsam wurde abends dann wieder mit dem Bus nach Hause gefahren – ein langer, etwas anstrengender aber doch schöner Tag neigte sich zu Ende.  

Text und Bilder: BR und Sophia Manzinger

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